RENNTAGE 2004

11. April

Hasseröder Renntag, Sprint-Cup

18. April

Brandenburger Stutenmeile N.L.

08. Mai

Frühjahrszuchtpreis N.L.

30. Mai

Großer Stutenpreis L.

11. Juli

Großer Preis von Deutschland G II

08. August

Großer Preis von Berlin G III

29. August

Sommerrenntag

18. September

Großer Herbstpreis der 3-jährigen N.L.

03. Oktober

Preis der Deutschen Einheit G III

24. Oktober

Criterium der Zweijährigen



11. April 2004

Ein Bilderbuchrenntag. Anders kann man diese Saisoneröffnung einfach nicht nennen.

Vielleicht nicht so ganz für die anreisenden „West-Trainer“ welche sich bestimmt mehr Erfolg ausgerechnet hatten, aber für die Berliner Rennbahnbesucher hieß es:

Boxen auf zur grünen Saison!

Der erste Renntag im Jahr ist sowieso immer was besonderes und wenn dann auch noch das Wetter mitspielt und strahlender Sonnenschein Frühlingsgefühle aufkommen läßt, gibt‘s kein Halten mehr.

Ca. 10.000 Menschen besuchten die Rennbahn laut Presse. Umsatzzahlen hab eich leider nicht aber es wurde fleißig für Pferdewetten geworben. Ob allerdings ein Auto-Aufkleber mit dem mitreißenden Slogan „Wetten steigert die Potenz“ so sinnig ist, laß ich mal dahingestellt sein (gefunden am Andenkenstand).

Leider hat sich beim Catering nicht viel geändert, so daß der Holzkohlengrill noch immer eine echte Alternative ist. Auch der Buchmacher war entgegen Kündigungsverlautbarungen vom letzten Jahr wie gewohnt an seinem Platz unter der Tribüne zu finden.

Seit kurzer Zeit weilt der norwegische Trainer Nils Petersen mit einem interesannten Lot von 11 Pferden vor Ort und nutzt hier die idealen Trainingsbedingungen um seinen Pferden für die heimische Saison Konditionsvorteile zu sichern. Vielleicht auch eine Chance für Hoppegarten, zumindestens im Frühling, die vielen leerstehenden Stallungen zu belegen.

Auch andere große Trainer trainieren einen Teil ihrer Pferde über Winter unter angenehmeren klimatischen Bedingungen. Es muß ja nicht immer gleich Dubai sein.

Bodenwerte wurde mit 4,6 angegeben, später noch einmal auf 4,4 korrigiert.

Starter aus dem ganzen Bundesgebiet sowie den skandinavischen Ländern, interessante Jockeys vor Ort, wie z.B. Mark Larson. Also, alle Daumen zeigten nach oben!

Es hatten sich reichlich Starter eingefunden, so daß für spannende Rennen gesorgt war. Nicht immer ein leichtes Unterfangen in dieser Zeit, wie man bei anderen Rennveranstaltungen erkennen kann. Überhaupt keine Nichtstarter über den gesamten Renntag.

Im ersten Rennen für 4jährige und ältere Sieglose über 1600m trafen sich alte und neue Bekannte am Führring. Dadurch kam ich kaum dazu die Pferde zu beobachten, da ich immer wieder mit Begrüßen und gegenseitigen Erzählen beschäftigt wurde.

Chromboy drehte relaxt seine Runden. Ebenso wie Bixxente, ein Dunkelfuchs, welcher wie eine Speckschwarte glänzte. Onlymore sah gut aus. Sheena, nicht besonders größer geworden, seit ich sie das letzte mal sah (sie war mal in Hoppegarten stationiert) war recht aufgedreht ebenso wie Gucci Girl, die gegenüber den anderen Pferden recht dünn und zierlich wirkte.

Bei einigen sah man auch noch Reste von Winterfell. Nagara, eine interesannt gezogene Debütatin aus dem Quartier von Martin Rölke, eine große, schicke Stute machte es ihrem Führer nicht gerade leicht.

Chromboy – Sheena – Onlymore und Bixxente waren hier die angesagten Pferde.

An der Maschine mußte Nagara erst mal überredet werden, aber alles war schließlich verstaut und das erste Rennen der neuen Saison ging auf die Reise.

Alesini kam als erster aus der Maschine, dahinter Latifa und Chromboy. Chromboy geht nach vorne, Latifa, dann Bixxente, am Schluß des Feldes kann man Nagara und Euro Dash ausmachen.

Vor dem Dahlwitzer Bogen hat Bixxente das Kommando vor Chromboy, Alesini und Gucci Girl. Chromboy bringt das Feld in die Gerade, dahinter Alesini, Bixxente, Latifa, Gucci Girl, Onlymore. Noch 300m bis zum Ziel. Noch immer Chromboy vorne, Bixxente greift an, Alesini, dann kommt Onlymore, noch 150m und da kommt außen wie auf Rollschuhen Latifa angerauscht.

Latifa als längste Außenseiterin gewinnt das erste Rennen des Tages vor Onlymore, Chromboy und Alesini. Dahinter folgen Bixxente, Nagara, Gucci Girl, Euro Dash, Lanu und schließlich Sheena, welche aber leider angaloppiert wurde.

Wer hätte das gedacht! Ein Schimmelwetter hätte heute seine helle Freude gehabt – vor allem an der hohen Quote. Damit ging der erste Sieg des Tages an das kleine Quartier von Frau Zich aus Hoppegarten.

Inzwischen füllte sich die Bahn immer mehr und weitere Bekannte wurden begrüßt.

Das erste 3jährigenrennen über 1200m gerade Bahn.

Bei 1200m ist es immer schwierig, noch dazu gerade Bahn. Da sollte man die Skandinavischen Pferde niemals unterschätzen.

Shakara, eine der ersten Starterinnen von Trainer Petersen sah sehr gut aus und sollte die guten Trainingsleistungen umsetzten. Bebe Factual sah bombig aus, Dollar Dance, ein großes Pferd gefiel mir, hatte Hammer-Hansen im Sattel. War jedoch auch recht aufmüpfig.

O´Reilly sah zwar etwas „zerschrammt“ aus (Folgen seines Sturzes vor kurzem) aber scheinbar war doch alles glimpflich abgegangen.

Bebe Factual stand hier in einer deutlichen Favoritenrolle.

Während die Pferde sich zur Startstelle begaben, bemerkten wir am Monitor das die Startnummernfolge an der Maschine umgedreht wurde. Das hatte so manche rasche umdisponierung bei den Wetten zu Folge, da die äußeren Startnummern bislang immer favorisiert wurden.

Miss Lips kam am besten aus der Maschine, dahinter Convenience, Dollar Dance, Amokina und Bebe Factual. Der Rennverlauf ist bei diesen Distanzen immer schwierig zu verfolgen. Schon tauchten die Pferde Höhe der Tribünenrails auf. Immer noch Miss Lips vorne, Gaius hatte einen guten Moment, Conveniece gut dabei, Shakara nie zu sehen, Dollar Dance kam und Roseberry. Ein spannendes Finish zwischen Miss Lips und Roseberry, den Roseberry knapp aber sicher auf der Linie vor Miss Lips gewann. An dritter Stelle dann Dollar Dance vor Bebe Factual. Die weiteren Pferde waren Conveniece, Gaius, Shakara, welche laut Jockey die Zunge verschluckt hatte und damit jede Chance vertan hat, Dancin Mo und Amokina.

Beim zweiten Lebensstart gewann die Waky Nao Tochter Roseberry unter M. O’Reilly für Trainer Sowa. Auf alle Fälle ein Pferd welches man in Zukunft beachten sollte.

Nochmals 3jährige sieglose nun aber über die Distanz von 1800m

Acht Teilnehmer stellten sich dem Starter. Schon im Vorfeld wurde klar ein Zweikampf zwischen Fiepes Winged und Fields of Joy erwartet. Hofer contra Schiergen, welche auch beide persönlich vor Ort anwesend waren.

Interesannt der Blick in den Führring. Auenmoon war eine imposannte Erscheinung, auch wenn er es seinem Führer reichlich schwer machte. Mehrfach wurde die Hecke dabei in Mitleidenschaft gezogen. Aber auch ein Bild von einem Pferd, der große Fuchs, vielleicht eine etwas lange Mittelhand. Ganz anders dagegen Escadero, welcher zwar auch recht aufgeregt seine Runden drehte aber einen eher etwas kurzen Rücken hatte. Ganz relaxt lief nur Obrigado aus dem Gloddequartier.

Ein dichtes Feld ging auf die Reise. Am besten auf die Beine kam Fields of Joy, dann Fiepes Winged, dahinter Auenmoon, Obrigado, weiterhin alles dicht beisammen. Fiepes Winged hat die Spitze übernommen, bringt die Pferde in den Dahlwitzer Bogen. La Valeuse und Escadero liegen am Schluß des Feldes. Die Gerade ist erreicht. Fields of Joy übernimmt die Spitze und cantert leicht vor Auenmoon und Fiepes Winged, außen wird Obrigado schnell. Aber der Sieg geht leicht an Fields of Joy, dann Fiepes Winged vor Obrigado und Auenmoon. Auf den weiteren Plätzen Chavala, Escadero, Corez und La Valeuse.

Ein weiterer Sieg für einen Waky Nao Nachkommen für Trainer Schiergen. Da darf man auf die weitere Laufbahn der Stute gespannt sein.

Ein Ausgleich II über 1800m mit 8 Startern

Fantasico sah fantastico aus.....LOL fantastisch natürlich und sollte hier ein ernstes Wort mitreden. Heluan schwitze schon im Führring genauso wie Linux.

Angesagt wurde Romalus vor Man Power, Ashikaga und Linux.

Romalus und Linux kamen am besten aus der Maschine wurden jedoch Höhe Maschinenhaus von Fantasico an der Spitze abgelöst. Dahinter formierten sich Ashikaga, Heluan, Kincfleur, Poccino und schließlich der sehr schlecht abgesprungene Man Power.

Fantastico brachte das Feld in die Gerade, noch 400m bis zum Ziel. Unverändert Linux, Romalus, Ashikaga und Heluan im Schlepptau. Da geht Romalus nach vorne, noch 300m, Romalus und Linux, Linux geht besser und löst sich vom Feld. Ian Ferguson gewinnt mit Linux leicht den Agl. II vor Romalus, Ashikaga und Fantastico. Und das obwohl der Bahnsprecher Linux eher als Leipziger Bahnspezialisten eingeschätzt hatte. Die weitere Reihenfolge Kincfleur vor Poccino, Heluan und Man Power. Da hat Trainer Bauermeister wohl wieder ein besseres Pferd im Stall.

Im 5.Rennen sattelte Trainer Gied seinen einzigen Starter. 4jährige sieglose stritten hier über 1600m um die Siegbörse

Meine Wahl fiel recht schnell auf Sentnash, das Pferd sah toll aus und der Trainer bringt seine Starter oft schon siegfertig an den Start. Zabel aus dem Wöhlerquartier war ein sehr interesannter Kandidat. Fantastisch gezogen und debütiert heute erst als 4jähriger. Da verspricht man sich so einiges. Wurde auch sofort favorisiert. Sah auch bestechend aus während er aufgeregt seine Runden drehte.

Abastos machte einigen Ärger im Führing, lief ebenso das erste Mal. Mußte da gerade an eine Bekannte denken welche die feste Überzeugung vertritt, alle Goofalik‘s hätten einen leichten „Haschmich“, auch wenn sie laufen könnten. LOL. Canito hatte noch erhebliches Winterfell und auch Bayonnic sah noch lange nicht rennfertig aus. Sie sollten es schwer haben. Lysilla war als Schwester zu Lobatica zu beachten und hat sich über Winter schön formiert.

Zabel kommt sehr schlecht aus der Maschine während New York Minute die Spitze hatte. 250m weiter übernimmt Atlantic Sky die Führung, dann Vico, Sentnash und Abastos. So geht’s in den Dahlwitzer Bogen. Lysilla geht in Front, bringt das Feld in die Gerade, dahinter dann Vico, Canito, Sentnash, Abastos, Zabel der langsam aufholt und Bayonnic. Die Gerade ist da, noch immer Lysilla, dann kommt der Angriff von Sentnash, Sentnash und Lysilla, Lysilla und Sentnash, außen kommt Zabel auf Touren, aber vorne siegt Sentnash nach spannendem Kampf gegen Lysilla. Zabel wird dritter vor Abastos. Dann erst Atlantic Sky, Canito, New York Minute, Vico und Bayonnic.

Das Hauptereigniss stand an. Der Hasseröder Sprint Cup über 1300m gerade Bahn und hatte eine starke Besetzung gefunden.

Alleine 4 Gegner aus den Nordischen Ländern, dazu Fiepes Shuffel aus dem Hoferquartier, welcher seinen Gruppe III Sieg über die Distanz vom letzten Jahr wiederholen wollte. Dann Areias aus dem Stall von Trybuhl, welcher gerade ein solches Rennen in Hannover an seine Fahnen geheftet hatte und eine große Hoffnung im Schiergen Stall, der Waky Nao Sohn Barrichello, der sich ebenfalls in Hannover schon Kondition geholt hatte und laut Presse mitfavorisiert wurde.

11 Starter drehten im Führring ihre Kreise. König Shuffel sah blendend aus, Bodygard of Spain wirkte noch etwas rund, fühlte sich offensichtlich wohl, wie man an seinen bekannten Hüpfern sah. Areias hatt ich mir immer ganz anders vorgestellt, keine Ahnung warum. Er war viel kleiner als ich dachte. Aber ein fit aussehendes Pferd. Minerva wirkte besser als die Kritik der Presse aussagte, drehte völlig ruhig ihre Runden an der Hand der kleinsten Führerin welche ihr kaum bis an die Schulter reichte. Barrichello sah topfit aus, gefiel mir optisch jedoch leider überhaupt nicht, trotz der ungewöhnliche Färbung, fast ein Falbfuchs mit heller Mähne. Irgendwie schien der Kopf etwas zu klein im Verhältnis zum Körper, oder irgendwie oder keine Ahnung, jedoch irgendwie paßte alles nicht so recht zusammen. Aber, wie schon mein Trainer sagte, „Schönheit läuft nich“, und das der laufen konnte hatte er ja schon hinreichend bewiesen. Shawdon und Terroir waren bestens bekannte Sprintergrößen in Deutschland, sahen auch blendent aus, aber nun auch schon 9jährig. Caupolican lief bislang auf Sand, schwer einzuschätzen, soll in seiner Heimat ein bärenstarkes Pferd sein. Serafino lief hinten etwas seltsam, kam aus einem kleinen Quartier und hier wohl Außenseiter.

Inzwischen wurden die Trainer zu den Chancen ihrer Pferde befragt, was leider außerhalb des Führrings überhaupt nicht zu verstehen war.

Bei der Menschenmenge beeilte ich mich rasch auf die Tribüne zu kommen um eine gute Sicht zu haben.

Das einrücken klappte zügig und dann gingen sie auf, die Startboxen zum ersten großen Hauptereignis. In breiter Formation sah man die Pferde galoppieren. Bodygard of Spain hatte aus der Maschine raus die Spitze, dahinter Shawdon, Minerwa, Barrichello, You Never Know gut dabei. Bodygard of Spain noch immer in Front, aber ob das zu schaffen war? Die Tribünenrails tauchten auf. Fiepes Shuffel verbesserte seinen Platz aber vorne unverändert Bodygard of Spain. Noch 400m bis zum Ziel. Die Spannung war kaum zu ertragen. Ein Sieg für ein Hoppegartener Pferd? Minerwa nun an zweiter Stelle, Areias kam angeflogen, Terroir hatte einen guten Platz und auf den letzten Metern wurde es nun richtig spannend. Bodygard of Spain mit Minerwa, You Never Know fast Kopf/Kopf, außen rauschte Areias nach vorne.........ein Foto mußte die Entscheidung bringen. Aber der Sieger war zwar knapp aber sicher Bodygard of Spain! Start/Ziel von Frau H.J.Hryniewiecka toll ins Ziel gebracht. Es hätte aber auch keinen Meter weiter sein dürfen. Die weiteren Pferde waren, Areias vor Fiepes Shuffle und Minerwa. Dann You Never Know, Shawdon, Barrichello, König Shuffle, Serafino, Terroir und Caupolican.

Riesiger Applaus beim zurückkommen für einen Hoppegartener Sieger. Da spürte man beim Publikum deutlich wo die Sympatien lagen. Soweit ich später gehört habe wurde dieser Sieg in Hoppegarten noch kräftig gefeiert was man einigen Personen am nächsten Morgen deutlich ansah. LOL.

13 Starter über 2000m im Agl. IV

Schwer in einem solchen Feld alle einzuschätzen, Dreamfinder, welcher wieder in Hoppegarten trainiert wurde war recht aufgedreht, Stringendo noch reichlich rund, Mandola gefiel als großes Stutenmodell und wurde auch meine Wahl, trotz einiger Aufgeregtheit beim rausgehen.

Schattenqueen kam am besten aus der Maschine, dann Stringendo, Arcanville und Catineus. Am schlechtesten kam Tayrona ab, die auch lange Zeit die rote Laterne trug.

Die Spitze übernahm inzwischen Catineus vor Stringendo, im Dahlwitzer Bogen kam Mascandi nach vorne, sowie Schattenqueen. Taresina verbesserte sich, ebenso Arcanville. Der Dahlwitzer Bogen war erreicht, Stringendo wurde durchgereicht, vorne Catineus vor Mascandi, Schattenqueen, noch 450 m, Schattenqueen geht an die Spitze, Albina an zweiter Stelle, dahinter Arcanville. Alles sah nach einem Sieg der Favoritin aus, aber keine Ahnung wo die herkam, Mandola rauschte an und gewann das Rennen vor Schattenqueen, Arcanville und Albina. Dann erst Aquilar, Mascandi, Tayrona, Carabas, Taresina, Catineus, Stringendo, Dreamfinder und Sigali.

Ein weiterer Agl IV über 1400m mit 10 Pferden im Führring.

Paycheck sah bombig aus, Groell schwitzte stark und machte der Führerin das Leben schwer.

Groell kam am besten aus der Maschine und führte das Feld bis anfangs der Geraden. Dahinter Maibin, Landana, Immortalis, Mille Miglia, Animata am Schluß des Feldes.

Noch 450m mit Groell an der Spitze der aber dann abgelöst wurde von Mille Miglia, Paycheck saß hinter einer Reihe Pferden kurz fest bevor er an zweite Stelle rückte, dahinter Maibin. Flemming ging immer besser, aber vorne gewann Mille Miglia vor Flemming, Paycheck und Dulcera. Immortalis, Landana, Maibin, Animata, The Power und schließlich Groell.

Das letzte Rennen des Tages brachte dann noch einmal einen spannenden Endkampf als 3 Pferde Kopf/Kopf über die Ziellinie kamen und erst per Fotoentscheid den Sieger wie Platzierte verkünden konnte.

In dem Agl. III über 1400m führte anfangs wie schon öfter Gipsy Shuffle aus der Maschine, dann Phyton, Diamond Olivia und Travist.

Im Dahlwitzer Bogen noch immer Gipsy Shuffle, Diamond Olivia und Königin Shuffle. Bei erreichen der Geraden kam Seegold immer besser auf Touren, Phyton kam, Diamond Olivia weiterhin an zweiter Stelle. 3 Pferde die fast Kopf/Kopf die Zielgerade herunter donnern, Seegold außen sah einen Tick besser aus, in der Mitte Diamond Olivia, innen Phyton. Es dauerte etwas bis der Sieger und die weitere Platzierungen bekanntgegeben werden konnten. Was für ein spannendes Finish!

Seegold, geritten von J. Palik hieß der Sieger aus dem Quartier von M. Sowa vor Diamond Olivia und Phyton. Auf dem vierten Platz kam ein toll gelaufener Trio Dancer vor Garrison, Gipsy Shuffle, Donnalittchen, Königin Shuffle, Travist, Adjudant und Auen Domino.

So langsam wurden die Temperaturen kühler und ausgesprochen zufrieden mit diesem Renntag machte ich mich auf den Weg nach Hause.

Schon am nächsten Sonntag steht der zweite Termin mit der Brandenburger Stutenmeile auf dem Programm und wenn sich das Wetter hält steht einem weiteren tollen Renntag nix im Weg. Hals und Bein bis dahin für alle.

zum Anfang